Star Wars ist von einem 9-Mio-Überblockbuster im Jahr 2015 zu einem 1,3 Mio Mid-Film in diesem Jahr geschmolzen.
Klar: Mando und Star-Wars-OG-Storyline ist nicht ganz vergleichbar, aber 2016 hat man mit Rogue One auch noch 4 Mio Leute ins Kino gezogen - obwohl es auch nur eine "Star Wars Story" war. Das ist insgesamt einfach ein sehr kontinuierlicher Downfall.
Und es sagt doch schon alles, dass niemand denken würde, dass "Star Wars mit Ryan Gosling" nächstes Jahr trotz Star Power in die Top 3 kommen kann. Selbst die Top 10 ist unklar.
Der Kontrast dazu ist für mich James Bond. Wenn da ein neuer Film erscheint, ist die Jahres Top 3 ja quasi fest gebucht. Und safe auch beim nächsten Film.
Ich drück Disney wirklich die Daumen, dass sie ihre Franchises in den Griff kriegen. Und bei Marvel sieht es ja so aus, als hätten sie sinnvolle Schlüsse gezogen. Aber strategisch hat Disney in den letzten Jahren mMn wirklich sehr viel falsch gemacht (von Vaiana und Schneewittchen und so unnötigen Animations-Entscheidungen wie jetzt bei "Hexed" will ich gar nicht anfangen).
Avengers: Endgame
- Buzz Lightyear
- Obsessed

- Beiträge: 760
- Registriert: Dienstag 16. Juli 2013, 09:04
- Kontaktdaten:
Re: Avengers: Endgame
Das mag durchaus sein, aber wie von mir aufgezählt ist das bei Marvel ja auf einem ganz anderen Niveau als bei Star Wars.Invincible1958 hat geschrieben: Samstag 29. August 2026, 13:52 Da sind Leute eben unterschiedlicher Meinung.
Das große Event-Feeling stellt sich nur ein, wenn drei Jahre lang nichts passiert und dann der eine große Film kommt.
Wenn man jährlich oder teils monatlich berieselt wird, kann das "alte" Star Wars-Gefühl für Viele nicht erreicht werden.
Und die "Fans" müssen sich einfach damit abfinden, dass Marken heutzutage natürlich viel mehr ausgeschlachtet werden, weil es auch viel mehr Möglichkeiten (durch Streaming) gibt. "Star Trek" hat seit 2018 auch 8 Serien rausgehauen, bei den "Minions" gibt's mittlerweile auch schon 7 Filme innerhalb von 15 Jahren (also im Schnitt alle 2 Jahre einen neuen), bei "Yellowstone" gibt's aktuell 5 Serien innerhalb von 8 Jahren und ein Ende an Spin-Offs ist nicht zu sehen. Die Liste lässt sich endlos so weiterführen. Nur bei "Star Wars" heulen die Fan Ultras aber so rum, dass das alles Müll ist... Aber damit müssen sie nun einfach leben: Eine bekannte Marke - und "Star Wars" ist halt mal vermutlich die bekanntest Marke der Welt - wird nun mal genutzt um weiterhin Geld damit zu generieren. Die Kinos können froh darüber sein (und die Streamer sind es auch) - ohne Sequels und Prequels ginge es den Lichtspielhäusern katastrophal.
Davon abgesehen gab es nun bei "Star Wars" den ersten Kinofilm seit 2019!! Sieben Jahre ohne Kinofilm - passt ja nun also überhaupt nicht zum angesprochenen "killen" der Marke.
Bis zur Unendlichkeit... und noch viiiiiel weiter!
- Buzz Lightyear
- Obsessed

- Beiträge: 760
- Registriert: Dienstag 16. Juli 2013, 09:04
- Kontaktdaten:
Re: Avengers: Endgame
Finde den Vergleich etwas unpassend, Bond war schon immer eine Filmreihe für die Masse, "Star Wars" ist einfach damals wie heute sehr Fan-zentriert. Erinnere mich noch an meine Schulzeit Ende der 90er, als ich (bevor Episode I kam) als 14jähriger in der Schule regelrecht gemobbt wurde, weil ich so ein "Nerd" gewesen sein soll. Ich fand halt einfach "Star Wars" cool - der Rest so überhaupt nicht (oder kannte es gar nicht). Erst 1999 wurde das für eine neue Generation sichtbar (und selbst dann sind da eher die älteren rein und nicht die Jugend). Bond dagegen war nie weg. Seit 50 Jahren gibt's kontinuierlich Filme, die große Massen in die Kinos ziehen. Ist aber halt auch einfach kein Genrekino... SF/Fantasy ist bis auf wenige (bekannte) Ausnahmen (HdR, HP) ja auch nicht das Ding der Deutschen. Und das sieht man ja nun auch an "Mandalorian". Ein "Episoden"-Film wäre auch für Nicht-Fans interessant, weil man mitreden will und "alle" reingehen... aber ein Spin-off mit Figuren, die nur die Fans kennen? Warum sollen da die Leute ins Kino stürmen? Bond kennt jeder, da wird der nächste Filme mit Sicherheit auch wieder stark performen. Nenn "Starfighter" nächstes Jahr "Episode X" und es sind direkt zwei Millionen mehr Deutsche im Kino. Da verwette ich meinen Hintern drauf.Leo_Green hat geschrieben: Samstag 29. August 2026, 15:05 Der Kontrast dazu ist für mich James Bond. Wenn da ein neuer Film erscheint, ist die Jahres Top 3 ja quasi fest gebucht. Und safe auch beim nächsten Film.
Bis zur Unendlichkeit... und noch viiiiiel weiter!
Re: Avengers: Endgame
Aber genau das mein ich ja. Ich beziehe das ja gerade nicht nur auf Star Wars, sondern auf alle Franchises, die für den kurzfristigen Dollar auf Masse statt auf Events setzen. Ich kritisiere das bei Marvel genauso wie bei Star Wars oder aktuell auch bei Game Of Thrones (Yellowstone hab ich nie geschaut - würde das da aber auch nicht gut finden, vermute ich).Buzz Lightyear hat geschrieben: Samstag 29. August 2026, 16:45 Und die "Fans" müssen sich einfach damit abfinden, dass Marken heutzutage natürlich viel mehr ausgeschlachtet werden, weil es auch viel mehr Möglichkeiten (durch Streaming) gibt. "Star Trek" hat seit 2018 auch 8 Serien rausgehauen, bei den "Minions" gibt's mittlerweile auch schon 7 Filme innerhalb von 15 Jahren (also im Schnitt alle 2 Jahre einen neuen), bei "Yellowstone" gibt's aktuell 5 Serien innerhalb von 8 Jahren und ein Ende an Spin-Offs ist nicht zu sehen. Die Liste lässt sich endlos so weiterführen. Nur bei "Star Wars" heulen die Fan Ultras aber so rum, dass das alles Müll ist..
Ich verstehe, dass die Strategie „Wir haben eine große Marke und können darunter jede Menge Filmreihen und Serien packen“ für Verleiher attraktiv ist. Und ich habe auch nicht unbedingt was gegen Sequels und dezent eingesetzte Spin-Offs.
Aber wer will denn 5 verschiedene Handlungsstränge in den jeweiligen Universen folgen, bei denen man einfach irgendwann den Überblick verliert und bei denen selbst die Macher sich verheddern.
Ich finde, es ist offensichtlich, dass das nicht aufgeht und ein Franchise (für die Massen) zerstört, weil man einfach nicht mehr durchblickt und die Marke dadurch verwässert wird. Eine Episode X hätte mMn längst nicht mehr die Schlagkraft von Episode VII, weil die Marke beschädigt wurde. Außer man macht es wie bei Endgame und holt die ganzen alten Leute zurück und räumt auf.
Alle paar Jahre ne Fortsetzung wie bei Toy Story oder Bond hält eine Marke frisch. Oder halt eine echte übergeordnete Story wie bei Avengers (bis Endgame), wo eine Strategie/Geschichte erkennbar ist.
Und bevor ich als Hater abgestempelt werde: Ich mag Star Wars wirklich und würde mir wirklich wünschen, dass die wieder eine Storyline finden, die wirklich Spaß macht. Doomsday zeigt ja, dass das geht.
Re: Avengers: Endgame
VVK ab morgen (01.09.) 12.00 Uhr ... mal sehen.
2026 (29.8.) BO 176,-/22 Bes.: TERMINATOR II (?),OAK STR. (+),MINIONS&M. (-),TERMINATOR (+),SM-BND (+),BACKROOMS EXT. (+),OBSESSION (+),BACKROOMS (o), DISCLOSURE DAY (+),TOP GUN (++),SHELTER (o),ACH/LÜCKE (+),ASTRONAUT IMAX (++)
- Buzz Lightyear
- Obsessed

- Beiträge: 760
- Registriert: Dienstag 16. Juli 2013, 09:04
- Kontaktdaten:
Re: Avengers: Endgame
Im UCI Bad Oeynhausen sieht es am Donnerstag schon mal gut aus.
Bis zur Unendlichkeit... und noch viiiiiel weiter!
Wer ist online?
Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 10 Gäste

